Am 9. Juni geht die Fußball-WM los. Nicht dass mich Fußball an sich besonders interessieren würde. Aber dieses Jahr findet die WM in Deutschland statt. Quasi vor unserer Haustüre. – Vor zwei Wochen war ich bei einem Gebetstreffen der Gemeinde. Dort wurde für die WM und für
„kickoff2006“ gebetet. Es sollen rund um den Fußball evangelistische Aktionen stattfinden, auch bei uns in der Gemeinde. In den Tagen danach reifte in mir der Gedanke, zum Start der WM ein
24-Stunden-Gebet in der Gemeinde anzustoßen. Gestern haben wir das im GoDi angesagt. Leider ist die Liste noch ziemlich leer. Gut, es ist ja nun auch relativ kurzfristig. Aber ich hatte schon ein bisschen auf mehr Resonanz gehofft…
Am 11. Juni werden wir unsere „Info-Veranstaltung Gemeinsames Leben“ haben. Dafür haben wir gestern auch Werbung gemacht – und es war fast noch frustrierender. Einige Leute reagierten sehr negativ, so nach dem Motto: „Nein, auf gar keinen Fall!“ Das finde ich sehr schade! Diese Leute haben uns schon von vornherein die Chance genommen, ihnen genauer zu erklären, worum es eigentlich geht. Und sie haben sich die Chance genommen, sich überhaupt mal zu informieren. Ich glaube immer noch, der Satz:
„Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei“
gilt für alle Menschen und bezieht sich nicht nur auf´s Verheiratetsein. Im Gegenteil, ich denke, gerade alleinstehende Menschen können sehr viel für ihr Leben gewinnen, wenn sie in Gemeinschaft mit anderen leben… Naja. Vielleicht kommen dann doch einige Leute spontan dazu.
Dafür war die Zeit mit unseren KONFIS-Teenies echt gut! Thema war Heiliger Geist, und seit ich mehr die Unterlagen von Alpha für Jugendliche verwende, bin ich auch zufriedener. Zuvor hatte ich das Gefühl, ich vermittle (Bibel-)Wissen, und es kommt irgendwie gar nicht rüber, was das mit dem persönlichen Leben der Teenies zu tun hat. Gestern dagegen hatte ich das Gefühl, es war für sie alle interessant und sie haben was für sich (zum Nachdenken) mitgenommen. Ich habe auch eine Bibelstelle aus der
Volxbibel vorgelesen, da sie in der „normalen“ Übersetzung nicht so gut verständlich war.
„Denn durch Gottes Geist in uns sind wir uns hundertprozentig sicher, dass wir Teil seiner Familie sind.“
war irgendwie einleuchtender als: „Der Geist selbst aber bezeugt mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.“. Lag aber wahrscheinlich auch daran, dass wir uns alle nicht mehr so gut konzentrieren konnten. Da war so ein Text aus der Volxbibel ein Highlight, für das es sich noch mal lohnte, zuzuhören..
Nun denn.
Ich wünsch mir, dass sich noch ganz viele Leute anstecken lassen vom Gebets-Fieber und dass Gott das Ding mit der Gemeinschaft zum Laufen bringt und die richtigen Leute zusammenstellt.
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