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10 Januar 2014

Wiederbelebungsmaßnahmen für meinen Blog

Neues Jahr, neuer Versuch: 

Wiederbelebung meines blogs. Vielleicht braucht der Blog einen anderen Namen. So schlimm ist das Leben ja auch wieder nicht.


Die heutige Losung (Ps. 103,13 und 1. Joh. 4,10) habe ich heute abend am eigenen Körper gespürt. Mein Kleiner war so aufgewühlt und wütend, wollte nicht ins Bett und sich sowieso nicht wickeln und ausziehen lassen. Nach sehr viel Gebrüll setzten wir uns in den Hängesessel und er kuschelte sich an mich und nuckelte Mama-Milch. Dabei entspannte er und ich fing an zu beten.
Es war ein bisschen so, als ob Gott sagte: So liebe ICH Dich. Wie  (ein Vater oder) eine Mutter, die ihr Kind liebt und tröstet, obwohl es sich völlig irrational verhält, wütet, tritt und brüllt. Können wir uns das vorstellen? Dass Gott uns liebt, auch wenn wir gerade unsere allerschlimmste Seite herauskehren? Dass Er uns zur Ruhe bringen möchte in der größten Aufwühlung?

Ich spürte auch, dass Gott mich verändern möchte mehr zu Ihm hin. Zu diesem Charakter hin, der Liebe und Trost spenden kann, wenn Mitmenschen sehr aufgewühlt, wütend und "dagegen" sind. Mir gelingt das gerade im Umgang mit den Kindern oft genug nicht. Woran liegt das?

Ich stellte fest, dass es mir nur gut gelingt, wenn ich Zeit mit Jesus verbringe. Nicht nur am Sonntag in GoDi. Und nicht als "Pflichterfüllung" oder Dienst. Ich merke für mich, dass mich nur diese Zeiten mit Jesus befähigen werden, den Trubel mit meiner fünfköpfigen Familie zu bestehen, ohne selbst wütend, aggressiv und unausgeglichen zu werden.

Das ist mein Thema für das neue Jahr:

Bei Gott zu sein ist mein Glück.


Aber ich bin nicht automatisch bei Gott, nur weil ich Christ bin und "christliche Dinge" tue.




21 September 2008

Ritterliches

Zur Abwechslung mal was aus unserem "Alltag", wobei, Wochenende ist ja nicht Alltag. Gestern waren wir mit Y. und M. zusammen in Z. am Kunsthandwerkermarkt und - besonsers wichtig! - bei den Ritterspielen. Y. ist ein ganz lieber kleiner Junge, Idas bester Freund noch aus EKI-Zeiten. Sie verstehen sich sehr gut, und Ida mag M.auch sehr gerne - da werd ich manchmal schon neidisch. Aber Monika ist eben auch eine ganz, ganz Liebe! So haben sich also beide riesig gefreut, dass sie mal wieder zusammen spielen konnten. Am Nachmittag sind wir mit dem Bus also nach Z. gefahren. Das ist ein kleines, schon fast mittelalterlich wirkendes Städtchen mit einem Schloss, einer Freilichtbühne und einer Windmühle (leider nicht funktionstüchtig). Mit Mona ging das sehr unproblematisch, auch wenn sie beim Stillen wieder bisschen geschrien hat. Stillen ist mit Mona nicht so einfach. Ich habe teils sehr viel Milch, die dann richtig "einschießt". Mir zieht´s dabei im Busen, und Mona kriegt fast keine Luft, weil sie in Milch ertränkt wird. Zudem hat sie Schnupfen, deswegen kann sie noch schlechter atmen beim Trinken. Ich fand den Nachmittag sehr erholsam: Drei Erwachsene (Volker war ja auch dabei), und drei Kinder. Sehr entspannt. Um 16h gab es dann ein richtiges Ritterturnier, mit mittelalterlichem Prunk, Pferden, richtiger Ritterrüstung, Lanzen, Pfeil und Bogen und was man sich so vorstellen kann. Die Kinder haben es genossen. Allerdings, irgendwann war es doch etwas langatmig, da sind wir wieder gegangen. Anschließend sind wir noch eine ganze Weile durch die Stadt gebummelt, denn der Handwerkermarkt zog sich durch die ganze Innenstadt; die schönsten Stände fanden sich im Schlossinnenhof. Da gab es leckeren Käse aus der Region, sehr schöne Ledertaschen (ich hab eine gekauft!), hübsche getöpferte Kleinigkeiten für Haus und Hof, lustige Vögel aus Ton mit "Metallfedern" für den Garten, Schmuck, Holztiere, Geschmiedetes, Wollstulpen, Schaffelle... Mir hat vieles sehr gut gefallen. Abends hat Volker die beiden nach Hause gefahren, und ich habe es doch tatsächlich geschafft, beide Kinder alleine zum Schlafen zu bringen. Gute Übung für nächste Woche, Volker fliegt für ein paar Tage in die USA. Aber so wie es aussieht, kommt meine liebe Schwester!