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16 November 2018

Guter Artikel.

Holocaust-Gedenken - Warum wir in den Abgrund von Auschwitz blicken müssen http://www.sueddeutsche.de/1.2322790

09 September 2012

Israel

Es gibt sogar Lamas in Israel...

Das ist schon ganz schön lange her, dass wir in Israel waren - November 2010! Schon bald zwei Jahre. Ich möchte ja gerne wieder hin.
Jerusalem ist so international, man trifft hier Menschen aus der ganzen Welt - von Norden, Süden, Osten und Westen. Es ist tief religiös, es ist nicht möglich, nach Jerusalem zu kommen und der Frage nach Gott nicht zu begegnen.
Israel hat vielfältige Eindrücke bei mir hinterlassen. In erster Linie ist meine Liebe zu dem Volk der Juden, dem Volk Gottes, gewachsen. Auch die Art und Weise, wie Juden ihrem Glauben Ausdruck verleihen, berührte immer wieder mein Herz: Ob an der Klagemauer - Junge, Alte, Reiche, Arme im Gebet vereint - oder in der Jugendherberge in der Wüste, in der es ein extra Waschbecken mit einem schönen Schöpfgefäß gab für die rituelle Waschung vor den Mahlzeiten. Dort stand auch - meine ich, wenn mich die Erinnerung nicht trügt - ein Gebet angeschrieben. Die Waschung ist nicht nur ein formelles Ritual, denn dabei macht man sich bewusst, dass das Essen und Trinken von Gott, dem Schöpfer, kommt. Dieses Zusammenspiel aus Körper/Fühlen/Wahrnehmen und Spiritualität ist uns eher fremd, denn bei uns ist der Glaube meist etwas Abstraktes/Geistiges/Nicht-Körperliches. Dabei wird so vieles plastischer. An der Klagemauer tanzen ist sicherlich etwas Besonderes - für mich war es schon ein ganz beeindruckendes Erlebnis, dort zu beten. Das ist etwas, was wir nicht kennen: Dass Menschen im öffentlichen Raum beten! An der Klagemauer wird auch Bar Mizwah gefeiert, dazu reisen ganze Familien mit Anhang teilweise aus weiter Ferne (z.B. Amerika!) an. Es ist dann aber auch beeindruckend. Es gibt spezielle Musiker/Trommler, die man anheuern kann, die dann für die Musik sorgen. Da wird dann schon mal in der Schlange vor der Sicherheitsabfertigung getanzt und gesungen!

Wir sind auch ein paar Tage in die Wüste gefahren. Man muss sich Israel ungefähr so vorstellen: Das Land ist so groß wie Hessen und obendrein besteht es zu 60% aus Wüste. Das heißt nicht, dass es da nichts gibt, im Gegenteil. Es gibt dort auch Orte, Oasen, Touristen, schöne Orte. Einer dieser beeindruckenden Orte ist Masada. Masada ist für Juden ein wichtiges Symbol für Freiheit und Mut. Ich glaube, es gibt sogar den stehenden Satz "nie mehr Masada". Hier gibt es mehr Info.

Meine beiden Schwestern und ich, wir sind vor Sonnenaufgang hochmarschiert und haben so den Sonnenaufgang von diesem Plateau aus erleben können. Es war toll! Hier ein paar fotos:





Ganz ehrlich: Ich beneide meinen Bruder etwas um diese Erfahrung, ein ganzes Jahr in Israel!

Demnächst geht es weiter mit God´s Economy, versprochen. :-)

19 Mai 2011

Ich möchte wieder nach Israel!