25 März 2011

God´s Economy: 2. Teil

Es ist nicht so ganz einfach, die Kapitel zusammenzufassen, da Jonathan viele kleine Geschichten und Beispiele mit einflicht, die ich jetzt weglasse, weil sonst müsste ich sein Buch komplett abschreiben. Also, wer das Ganze etwas praktischer vor Augen haben will, besorge sich o.g. Buch oder leihe es sich bei mir aus.

Im letzten Kapitel haben wir gesehen, dass es Gott nicht um äußeren, sondern inneren Reichtum geht, und dass nur dieser innere Reichtum an Vergebung (z.B.) den äußeren Reichtum freisetzen kann für Gottes Zwecke.

Im zweiten Kapitel geht es um die Sehnsucht nach "mehr" in uns. Wir wollen uns nicht mit dem "pie-in-the-sky" abspeisen lassen, d.h. ein Warten auf ein besseres Leben im Jenseits kann uns nicht glücklich machen.

Außerdem geht es darum, welche Rolle Geld auf dieser Welt spielt und was Jesus dazu sagt.
Ein Satz beschreibt die ganze Angelegenheit ganz gut: "But what Jesus concerns about money isn´t so much how we should use it... as how it affects our relationship with God." (S. 34)
(Jesus ist nicht so sehr damit beschäftigt, was wir mit dem Geld anfangen sollten, als vielmehr damit, wie es unsere Beziehung zu Gott beeinflusst.)
"Wer geldgierig ist, bekommt nie genug, und wer den Luxus liebt, hat immer zu wenig - auch das ist völlig sinnlos!" (Prediger 5,10) - Geld ist eine starke Macht für die, die welches haben. Aber wie ist das mit den Armen? Jonathan berichtet von einer Begegnung mit einem Obdachlosen (übrigens hier um die Ecke in Köln!), die ihn gelehrt hat, dass Geld auch das Denken und das Herz beeinflusst, wenn man es nicht hat.

Im nächsten Absatz kommt Jonathan auf den Punkt:
Er hat die Realität der Armen in den Slums Lateinamerikas und an anderen Orten der Welt gesehen, und diese Armut hat nichts "sozialromantisches". wir können sie nicht mit ein paar guten Werken abschaffen. Zwischen Arm und Reich tut sich ein Abgrund auf, der immer größer wird. Auch in christlichen Kreisen ist dieser Abgrund bekannt. Trotz nicht geringer weltweiter Anstrengung werden die Unterschiede nach wie vor immer größer. Armut ist ein Geschwür weltweit.
Diese Tatsachen haben Jonathan dazu bewegt, das Phänomen "Geld" als etwas völlig anderes zu betrachten:

Geld ist eine geistliche Macht, die diese Welt im Griff hat.

"But seeing poverty firsthand shook me from my illusions and convinced me that money is a power that works with the devil to steal, kill and destroy.....Rich and poor alike, the powers hold our imagination captive." (S. 47; frei übersetzt: Als ich Armut aus erster Hand begegnete, verlor ich meine Illusionen und überzeugte mich, dass Geld eine Macht ist, die mit dem Teufel zusammenarbeitet, um zu stehlen, zu töten und zu vernichten... Reiche wie Arme, unsere Vorstellungen werden von diesen Mächten gefangen gehalten.")

Jesus sagt: "Der Dieb kommt, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten. Ich aber bringe Leben - und dies im Überfluss. (Joh 10,10) und "Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe."

Jesus lädt uns ein in eine Ökonomie jenseits aller weltlichen Ökonomien. Sein Tod und seine Auferstehung ist der Knackpunkt und Wendepunkt für eine völlig andere "Wirtschaftsform". Jesus bietet uns Seinen göttlichen Überfluss an, der unser Leben echt reich macht. Jenseits weltlichen Reichtums. Aber eben nicht nur seelisch/geistlich, sondern auch real, indem Er uns von der Macht des Geldes befreit!

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