16 Oktober 2008

Rückblende: Umzugstag

Am 21. Juli 2008 kamen die Möbelpacker und verfrachteten unseren Hausstand in den LKW.

Zuvor mussten natürlich Kartons gepackt werden... dazu kamen u.a. meine Eltern angereist, sie haben bestimmt 30-50(?) Kartons gepackt. Ich hatte ja schon einen dicken Bauch und war für solche Arbeiten eben nur begrenzt einsetzbar. Ich hab zwar auch einiges in Kartons gepackt (v.a. unsere Bücher und Anziehsachen), aber ohne die tatkräftige HIlfe verschiedener Leute hätten wir das nicht geschafft.


Sehr schade war allerdings, dass wir wegen des Umzugs nicht zur Hochzeit von Freunden konnten. Sie heirateten am Samstag vor unserem Umzugs-Montag, und da war einfach noch so viel zu tun...

Am Montag bin ich dann mit Ida zu meiner lieben Freundin Maria "ausgewandert". Sie war auch schwanger, allerdings mit Nr. 3. Irgendwie kriegt sie das sehr gut hin mit ihren Kindern, so dass es kein Problem war, dass wir sie "belagert" haben. Na, die Kids konnten ja auch miteinander spielen! Ida ist sehr gern bei Maria, da sie einen Garten haben. (Na, wir haben ja jetzt auch einen...)

Volker war den ganzen Tag schwer beschäftigt: Der Keller war noch nicht ganz verpackt. In der Küche war noch einiges übrig (Ich dachte, sie packen nicht nur das Geschirr ein.) Die vom Umzugsunternehmen veranschlagten 8h waren völlig utopisch. Ich glaube, insgesamt dauerte es 12h bis alles umgezogen war. Noch heute ärgere ich mich, wenn beschriftete Kartons im falschen Zimmer stehen. Gut, es waren auch einige nicht beschriftet... das ist dann auch was anderes.

Abends... das Schlafzimmer ist so riesig, ich hätte nicht gedacht, dass auch mit den aufgebauten Möbeln noch so viel Platz ist. Volker war sehr geschafft und musste am nächsten Tag arbeiten. Trotz allem waren und sind wir froh, den Schritt getan zu haben.

Die erste Woche war ein bisschen abenteuerlich: wie koche ich einigermaßen gesundes Essen ohne Herd? Na gut, wir sind dann auch einmal zu McDonald´s gefahren. Improvisation ist alles. Würstchen kann man mit heißem Wassser aus dem Wasserkocher überbrühen und ein paar minuten "ziehen" lassen.. :-) Ein Eimer taugt auch zum Abspülen...

In der zweiten Woche schafften wir es, mit Hilfe von meinen Vater, (der nochmal kam) und zwei guten Freunden, die Küche soweit aufzubauen, dass sie benutzbar war. Das war sehr viel wert. Sehr, sehr gut war auch, dass Susanne, Volkers Schwester, uns mit ihren Kindern besuchte. Sie hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Küche auch eingeräumt war und also sinnvoll benutzbar war, bevor Mona zur Welt kam. Wir werden sehen, die Küche spielte auch eine wichtige Rolle unter der Geburt...


Das war in den Tagen bis Anfang August nicht einfach: Ich war mit dem Bauch und Ida zu Hause, wir kannten noch kaum wen, es war teils sehr heiß, Ida vermisste ihre EKI und wollte bespaßt werden. Anfang August (Errechneter Termin war der 30. Juli, aber meine Kinder finden es immer sehr schön im Bauch...) habe ich darauf bestanden, dass Volker zu Hause bleibt. Das war die einzig richtige Entscheidung.

In den zwei Wochen vor der Geburt passierten noch haufensweise Katastrophen. Die gibts im nächsten Eintrag... :-)

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